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Gärten mit Stil und Kultur

Leben in ZEN

 

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Herzlich willkommen!

Die Seite mein japanischer Garten heißt alle Besucherinnen und Besucher aufs herzlichste willkommen.

Als ich im Mai 1992 beruflich ein paar Tage in Tokio zu tun hatte, wanderte ich am liebsten durch den wunderschönen, gepflegten Gyoen-Garden in Shinshuku.

Mich faszinierten nicht nur die typisch japanischen Gartenelemente, sonden auch die Ruhe und der Frieden, welche ich dabei empfand.

Es dauerte viele Jahre bis in mir der Wunsch keimte, einen eigenen kleinen japanischen Garten zu gestalten. Ausschlaggebend waren vor allem die verwilderten Pflanzen in unserem Vorgarten. Seit mehr als 20 Jahren hatten sie ungehemmt wuchern dürfen. Das veranlasste zwar viele Besucher, den Garten als besonders romantisch zu bezeichnen, doch nun war es an der Zeit, die Romantik in einen japanischen Garten zu verwandeln.

Mittlerweile wußte ich auch, dass man bei japanischen Gärten drei   Haupttypen unterscheidet.

Den Teegarten, den großen Teichgarten und den eher größenunabhängigen Betrachtungs- oder Trockenlandschaftsgarten.

Während   der Teegarten reichlich  mit Sträuchern, Farnen und Bäumen bepflant ist, um auf dem Weg zum Teehaus Schatten zu spenden, dient der Teichgarten dem Besucher als Landschaftspark, den er durchwandern kann. Die japanischen Brokatkarpfen Koi sind im Teichgarten obligatorisch.

Shinshuku Gyoen-Garden in Tokio

 

Der Betrachtungsgarten mit seiner oft spartanisch einfachen Ausstattung diente hauptsächlich den Mönchen zum Meditieren. Deshalb werden diese Gärten in Europa auch oft auch ZEN-Gärten genannt. Sie bestehen zum Großteil aus einzelnen Felsen oder felsigen Steinen, welche von Moosinseln und wenigen prägnanten Kiefern und anderen Pflanzen umgeben sind. Das Wasser im „Teich“ wird durch Kies ersetzt und künstlerisch interessant gestaltet. In Japan werden die Trockengärten – Karesansui – so angelegt, dass man sie vom Fenster oder der Veranda aus betrachten kann.

Unser Vorgarten vor Arbeitsbeginn

 

Da das Fleckchen Erde vor unserem Haus für Teichgarten und Teegarten nicht ausreichend Platz bietet, kam für mich nur ein Betrachtrungsgarten in Frage. Anfang Februar 2011 begannen die ersten Ideen, sich auf Papier zu verwirklichen.

Dabei musste ich einiges berücksichtigen:

Die Größe des Teilstücks, die große alte Birke, welche direkt am Rand steht und im Herbst sicher viele Blätter auf den Kies abwirft und einzelne Pflanzen, die es galt, umzusetzen.

Deshalb machte ich mich erst einmal daran, einen maßstabsgetreuen Plan zu zeichen sowie Kosten und Arbeitszeit zu überschlagen.

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Und so sieht der Garten aus, wenn der erste Schnee fällt.

Der Dumme rennt, der Kluge wartet, der Weise geht in den Garten. Rabindranat Tagore

  

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